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In vielen Gesprächen haben wir Gründe für den Erhalt der Gymnasien und Merkmale eines "guten" Gymnasiums gesucht.

Hier einige Zitate:

 

"Ich habe lange darüber nachgedacht, was denn ein gutes Gymnasium bzw. eine gute Schule ausmacht und habe auch meine Kinder gefragt, die noch teilweise auf dem Gymnasium sind.

Ich glaube, dass man diesbezüglich durchaus die Schüler (jedenfalls die älteren) mit einbeziehen sollte. Meine Kinder sagten spontan dazu, dass zuviel Unnützes unterrichtet wird und sie ja größtenteils nur für die Arbeiten lernen. Die Lehrer sollten mehr darauf achten, dass es um das Lernen geht, nicht nur die Zensuren sollten im Vordergrund stehen.

Der Schulalltag sollte von gegenseitigem Respekt geprägt sein. Die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler hat meines Erachtens einen hohen Stellenwert. Außerdem sollten die Eigenverantwortung und soziale Kompetenzen mehr gestärkt werden. Lehrer müssen ausreichend Entlastung haben, damit sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können. Zuviel Verwaltung, Bürokratie und eine teilweise nicht ausreichende Ausstattung (z.B. Fachräume für Sprachen) sind da nicht gerade  förderlich.

Aber auch die Lehrer müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein und sollten sich nicht zu sehr auf die Eltern und/oder andere Instanzen berufen.

Soweit mein kleiner Beitrag."

 

"Warum wir Gymnasien auch weiterhin brauchen!

Das Gymnasium vermittelt eine vertiefte Allgemeinbildung mit dem Ziel Ausbildungsreife bzw. Studierfähigkeit zu gewährleisten. Letztlich muss jede Bildungseinrichtung eine optimale Anschlussfähigkeit des Bildungsangebotes zusichern („kein Abschluss ohne Anschluss“). Das allgemeine Abitur wird von allen sich anschließenden Bildungseinrichtungen anerkannt.  

In acht bzw. neun Jahren wird grundlegendes, fachliches und methodisches Wissen vermittelt. Teamfähigkeit und das eigenverantwortliche Arbeiten sind von großer Bedeutung. Die Übernahme von Verantwortung für sich und für andere, ein verantwortungsvoller Umgang mit Lebens- und Lehrzeit sowie die Ausbildung eines sozialen Gewissens sind besonders wichtig. Eine wichtige Aufgabe der Schülerinnen und Schüler und des Lehrpersonals ist es individuelle Begabungspotentiale zu entdecken, zu entfalten und zu fördern.

Besonderheiten des gymnasialen Unterrichts

Ein Merkmal der gymnasialen Ausbildung ist das Erlernen von mindestens zwei Fremdsprachen. In unserer globalen Gesellschaft ist im beruflichen aber auch im privaten Leben eine hohe Sprachkompetenz unentbehrlich. Dafür bietet das Gymnasium eine sprachliche Grundausbildung in mindestens zwei Fremdsprachen, meist Englisch und Französisch oder Latein.

Für die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit und den Wohlstand ist in unserem Kulturkreis eine hohe Kompetenz im Bereich der Naturwissenschaften bzw. Technik unverzichtbar. Dazu vermittelt das Gymnasium alle nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten in den Disziplinen Technik, Biologie, Physik und Chemie in kompetenter und schülerorientierter Weise.

Die Unterrichtsfächer aus dem Bereich der Gesellschaftswissenschaften wie Geographie, Gemeinschaftskunde, Geschichte, Wirtschaft, Religion, Werte und Normen sowie die Fächer Kunst, Musik und Sport leisten einen sehr großen Beitrag zum Erreichen der allgemeinen, hohen Bildungsziele.

Den Schülerinnen und Schülern steht eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften oder Projekten zur Wahl, in denen sie sich ergänzend zum Unterricht erproben und bewähren müssen. Diese Projekte helfen ihnen bei der Findung einer individuellen Persönlichkeit und bei der Übernahme von Verantwortung."

 

"Das Gymnasium in Niedersachen muss der Aufgabe zur Heranführung an die Allgemeine Hochschulreife in hoher Qualität gerecht werden (bleiben).

Die Schülerinnen und Schüler der vorbereitenden Schulen sollten bereits im Vorfeld den erhöhten Anforderungen entsprechend empfohlen werden.

Das Abitur an den niedersächsischen Gymnasien soll den nationalen Standards entsprechen und nicht schlechter werden.

Das Umfeld muss personell und strukturell den erhöhten Anforderungen entsprechen.

Leistungsstarke, lernwillige und neugierige Kinder sollen ein experimentierfreudiges und weltoffenes Umfeld vorfinden."

 

"Was ist ein gutes Gymnasium?

-  Leistungsstarke und motivierte Schüler und Lehrer --> anspruchsvoller, qualitativ guter Unterricht.

-  zumutbare Schulwege für alle, die ein Gymnasium erreichen wollen

-  bewusst keine Gesamtschule, da bei einer Klassengröße jenseits von 20 Schüler/innen nicht ausreichend binnendifferenziert

   gearbeitet werden kann. --> Konzentration auf leistungsstarke Schüler/innen

-  gut ausgestattete Schule mit ausreichend für diese Schulform ausgebildete Lehrer

-  eine Einheit aus Schüler, Eltern und Lehrer"